Kann die Wandheizung auch als Deckenheizung eingesetzt werden?

Eine sehr interessante Alternative zur Wandheizung bietet die Deckenheizung. Diese bietet gegenüber der Wandheizung folgende Vorteile:

  • Die Verlegung und Platzierung der Heizfläche an der Decke ist unabhängig vom Raumkonzept
  • Die Wände bleiben frei verfügbar für Möbelstücke oder anderweitige Montagen
  • Aufgrund der Strahlungswärme verteilt sich die Wärme bestens im gesamten Raum

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass eine Deckenheizung in der Praxis häufig auf Skepsis stößt.

Die am meisten geäußerten Befürchtungen sind hierbei:

  • „Heißer Kopf, kalte Füße“
  • „Keine gleichmäßige Verteilung der Wärme im Raum“
  • „Das kann schlichtweg nicht funktionieren“

Aufgrund dessen, dass die Deckenheizung auf Wärmestrahlung basiert, sind diese Argumente leicht zu entkräften. Zum Einen wird die Deckenheizung mit relativ niedrigen Temperaturen betrieben (tendenziell mit 35 Grad im Vorlauf), zum Anderen ist die Wirkweise der Wärmestrahlung eine komplett andere als die der herkömmlichen Konvektion (siehe auch: „Was ist der Unterschied zwischen Strahlungswärme und Konvektion?“).

Infolgedessen bietet die Deckenheizung:

  • Kein heißer Kopf und keine kalten Füße, sondern eine sehr angenehme und wohlige Wärme am gesamten Körper.
  • Eine effektive und gleichmäßige Verteilung der Wärme im Raum. Die Wärmestrahlung erwärmt neben dem menschlichen Körper auch alle Möbelstücke (wie beispielsweise eine Couchgarnitur).
  • Die begeisterten und zufriedenen Bauherren, welche sich für eine Deckenheizung entschieden haben, bestätigen regelmäßig die geniale Wirkweise und Funktionalität dieser Variante

Bei der Montage der Deckenheizung empfiehlt sich immer eine Unterkonstruktion und somit eine abgehängte Decke. Die Unterkonstruktion sollte in der halben Rasterbreite der Platten erfolgen (alle 31,25 cm) und kann mit einer Holz- oder Aluminiumlattung ausgeführt werden.

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